Surfen mit AldiTalk


Ich benutze den Surfstick und die Internet-Flatrate XL von AldiTalk zum mobilen Surfen mit meinem Laptop.

1. Handhabung, Verbindungsqualität, Preis und Leistungsumfang


Die Verbindungsgeschwindigkeit ist für das mobile Surfen ganz ok. Allerdings dauert der Aufbau der Verbindung manchmal bis zu mehreren Minuten bis man mit dem Internet verbunden ist. Manchmal geht es jedoch auch sehr schnell, so dass man innerhalb von 1 Minute verbunden ist.

Man zahlt einmalig 12,99 für die Karte, 39 € für den Surfstick und dann 14,99 € pro Monat für die Flatrate XL.
ALDI TALK
http://www.prepaid-wiki.de/index.php5/ALDI_TALK

Es handelt sich wie heute üblich um eine Pseudo-Flatrate, bei der hier nach 5 GB die Geschwindigkeit von max. 7.2 MBit/s auf heute nicht mehr zum gewöhnlichen Surfen taugliche max. 56 kbit/s reduziert wird. Leider komme ich jeden zweiten Monat in die Begrenzung.


2. Verlängerung der Flatrate XL nur nach 30 Tagen möglich


Eine Kündigung der laufenden Flatrate ist laut AldiTalk zwar jederzeit möglich, allerdings läuft die Flatrate dann noch die restlichen 30 Tage. Zitat: "Eine Abbestellung ist jederzeit – zum Ende der Laufzeit – möglich."
Beispiel: Wenn die 5 GB Volumen bereits nach 20 Tagen verbraucht sind, hat das zur Folge, dass die Internet-Flatrate praktisch die restlichen 10 Tage nicht mehr brauchbar ist. Eine neue Flatrate kann aus unerklärlichen Gründen nicht nachgebucht werden. Man muss die 10 Tage abwarten bis eine neue Flatrate buchbar ist und die 5 GByte Volumen wieder mit brauchbarer Geschwindigkeit von maximal 7.2 MBit/s verfügbar sind. Auch eine andere Flatrate, wie z.B. die 24-Stunden-Flatrate ist nicht buchbar.

Eine Lösung wäre sich eine zweite Karte zu kaufen und die Karten dann abwechselnd zu nutzen, so dass man beim Erreichen der 5 GB praktisch eine neue Flatrate für 15 Euro mit einer Zweitkarte nachbuchen kann.


3. Drittanbieter


Aufgepasst! Auch hier kooperiert AldiTalk , wie alle anderen Mobilfunkanbieter auch, mit so genannten Drittanbietern, die zum Teil seriöse Dienste anbieten. Die Kooperation sieht so aus, dass ein Drittanbieter nur behaupten muss, Ihnen rechtmäßig einen Dienst angeboten zu haben, daraufhin transferiert AldiTalk ihr Geld vom Prepaid-Konto an den Drittanbieter. Es empfiehlt sich deshalb gleich zum Vertragsabschluss eine DrittanbietersperreKeine Zugangsberechtigung zu beantragen. Anders ist es natürlich, wenn sie solche kostenpflichtigen Dienste im Netz oft nutzen. Für mich trifft das zumindest nicht zu, deshalb empfehle ich die Drittanbietersperre gleich am Anfang zu beantragen. Denn beim Surfen mit dem Laptop im Internet ist die standardmäßig offene Zahlungsfunktion eine Sicherheitslücke und eine Goldgrube für unseriöse Drittanbieter. Dazu müssen sie auch nichts anklicken, eine Sicherheitslücke in Java, einem Browser-Plugin oder dem Browser selbst reicht dazu völlig aus, dass ohne ihr Zutun ein Drittanbieter an ihr Geld kommt. Einmal abgebucht ist das Geld auch wirklich weg. Im Gegensatz zu z.B. T-Mobile kann man bei AldiTalk keine unrechtmäßig abgebuchten Zahlungen stornieren. Das Internet ist voll von Beschwerden über so genannte Drittanbieter und Abos die Mobilfunkunden angeblich gebucht haben sollen und nicht mehr loswerden können. Bei diesem Prozess wird ihr Geld vom Mobilfunkbetreiber einfach an die Drittanbieter weitergeleitet.

Lösung: Es muss am Anfang ein Anruf getätigt werden um diese Sicherheitslücke zu schließen.
  1. Hotline Anrufen (einmalig 49 cent)
  2. Drittanbietersperre beantragen


4. Surfstick unter Linux


Wer den Surfstick unter Linux betreiben möchte, sollte sich diese Anleitung ansehen. Das ist das Beste, was ich Netz gefunden habe.
http://www.computerzimmer.de/424/aldi-sufstick-unter-linux-nutzen/

Hat bei mir mit dem Raspberry Pi funktioniert.


Siehe auch Produktbewertungen

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